Mit dem OSH 1.0 powered by Win Race startet der Online-Stammtisch Deutschlans am 29. März 2012 sein erstes hanseatisches Network-Event. Ab 18:30 Uhr werden ca. 350 in der digitalen Branche tätige und an Onlinemedien interessierte Gäste in der Sulky Lounge der Trabrennbahn Bahrenfeld erwartet. Weiterlesen
Linkenswert (19) – facebook(-Timeline)-Special
Der Countdown zur Timeline für Unternehmen läuft: Am 30. März wird umgestellt. In diesem Linkenswert findet ihr nützliche Infos und lustige Umsetzungen zur neuen Chronik und Facebook-Profilen. Weiterlesen
VARIÉTÉ LIBERTÉ Ende März in Hamburg
Am Anfang der Woche flatterte bei mir die Einladung zum VARIÉTÉ LIBERTÉ in Hamburg in das E-Mailpostfach. Nach der gelungenen Veranstaltung in Köln, die ich begleitet habe, freue ich mich auf das Projekt in der Hamburger Karoline vom 28. bis zum 31. März täglich ab 14 Uhr. Einziges Manko meinerseits: Gauloises tritt erneut als Sponsor auf, weshalb der Zutritt erst ab 18 Jahren erlaubt ist. Dafür wird ein tolles Projekt für junge Künstler bezahlbar gemacht. Ich selbst habe am 29. März eine Veranstaltung auf der Trabrennbahn Bahrenfeld und werde versuchen selbst einmal vor Ort vorbeizuschauen. Hier die Presseankündigung:
Kunst live erleben – Kreativität & Kultur in der Karoline
Linkenswert (18)
Linkenswert mit Kristina Schröders Nazi-Workshop, Eigentum an Geistigem, überprüfte Mails, dem “Free Internet Act” und Marke, Slogan und Claim als Symtom. Weiterlesen
DIE “DIGITALE HOCHZEIT” DES JAHRES
Lange hat die Online-Society gemunkelt, jetzt ist es offiziell: Das Traumpaar des digitalen Zeitalters gibt sich das Jawort. Seit am Donnerstag, 15.03.2012 (9:00 h) Teil der Gesellschaft in der Trinitatiskirche in Köln mit dabei!
Wir brauchen Sie, Herr Bundespräsident!
Mit erschrecken sah ich heute die letzten Minuten eines ZDF-Specials mit dem Titel “Die Präsidentenkrise” gesehen. Wie üblich, lästig und unnütz wurden auch hier Leute von der Straße zum Amt des Bundespräsidenten befragt. Alle Befragten hielten das Amt für unnütz.
Ich frage mich: Wie können “die Leute von der Straße” ernsthaft über die Abschaffung unseres Staatsoberhauptes Nachdenken? Wegen zweier Fehlgriffe bei der Besetzung des Bundespräsidenten nun gleich die “neutrale Gewalt” über den drei Gewalten, nachdenken?

Das Bild im Schloss Bellevue hängt schief - wird es wieder gerade gerückt? (Foto: dpa)
Klar ist: Die Bundesrepublik Deutschland ist kein Fußballverein, der sich wie die Hertha ständig mit Trainerwechseln befassen kann – hier ist Konstanz bei der “Vertragserfüllung”, der auf fünf Jahre mit “Option” auf weitere fünf geschlossen wird, gefragt - aber bei der Hertha fordert nach der vierten Neubesetzung in zwei Jahren(!) niemand die Abschaffung des Trainerpostens.
Wer nun ernsthaft Abschaffung der “Institution Bundespräsident” fordert, der hat für mich kein Verständnis von Demokratie und denkt zu kurz! Das Amt muss wieder mit Kompetenz und der ihm zustehenden Würde gefüllt, nicht abgeschafft werden!
Warum die Forderung der aktuellen Opposition aus SPD und Grünen bei Medien und Regierung auf Irritation oder Ablehnung trifft, kann ich nicht verstehen. Zur Bedingung zu machen, dass der (die) kommende “Erste Mann/Frau des Staates” nicht aus der aktiven Berufspolitik stammt, ist für mich der richtige Ansatz. Das die Union (und anfangs auch die FDP, die sich inzwischen davon abgewendet hat) von einem Konsenskandidaten spricht, ihn jedoch der Opposition zur Zustimmung vorstellen möchte, ist für mich die konsequente Fortführung unserer verkorksten “bürgerlichen” Regierung.
Die Bundespräsidenten sind genau wie die ehemaligen Bundeskanzler und Bundesminister unersättlich für die Bundesrepublik Deutschland und prägen die Wahrnehmung und Ideale dieses Landes, im Inneren und im Bild nach außen – und ausnahmslos sind sie ob bei einzelnen Personen und einzelnen oder sogar der eigenen/aufstellenden Partei angeeckt.
Das Amt darf nicht mehr parteipolitisch ausgespielt werden, sondern muss als das gesehen werden, was es ist: Das Aushängeschild des Landes in der Welt. An einen guten Bundespräsident erinnert man sich wegen seiner Reden, nicht wegen seiner Parteizugehörigkeit. Das Volk hat die Aufgabe druck auf die Politik auszuüben, dass es sich von seinem Staatsoberhaupt gut (re)präsentiert fühlen… lasst es uns anpacken!
